Kennzahlen und Vergütungsformen im Online-Advertising: TKP, CPM, CPO, CPL und vieles mehr
X

Jetzt kostenlos abonnieren

cash4webmaster
Newsletter

  • Branchen- & Insidernews
  • Sonderaktionen
  • Testberichte & Interviews

Steigere Deinen Verdienst und melde Dich an:

E-Mail: Name:

Du kannst den cash4webmaster Newsletter jederzeit wieder abbestellen,
indem Du auf den Abmeldelink im Newsletter klickst.

Vergütungsformen und Kennzahlen im Online-Advertising


Im Onlinemarketing gibt es verschiedene Kennzahlen und Abkürzungen, die man als Webmaster/Publisher bei der Auswahl eines passenden Webseitenvermarkters unbedingt kennen und verstehen sollte. Auf dieser Seite stellen wir die wichtigsten Begiffe vor und erklären diese auf verständliche Art und Weise.

Vorbemerkung: Wir betrachten alle Begriffe aus Sicht von Seitenbetreibern, die mit Onlinewerbung Geld verdienen. In der Regel sind jedoch alle Kennzahlen für Advertiser definiert (also für Personen, die Geld ausgeben, um Online-Werbung zu buchen). Begriffe wie "Cost" oder "Preis" sind aus Sicht unserer Zielgruppe somit nicht als Kosten, sondern als Einnahmen zu betrachten.

Übersicht der Begriffe: TKP - CPM - CPC - CPL - CPO - PPS - CPA - CPV - eTKP - EPC


TKP - Tausend-Kontakt-Preis TKP ist die Abkürzung für Tausend-Kontakt-Preis und bezeichnet den Betrag, den man für 1.000 Kontakte mit einem Werbemittel bekommt. In der Regel wird dieser Begriff nur dann verwendet, wenn für die Einblendung eines Werbemittels (auch View-Vergütung genannt) bezahlt wird.

Konkretes Beispiel: Binlayer zahlt für das Werbemittel "LayerAd" einen TKP von 4,00 Euro. Bedeutet: für 1.000 gültige Einblendungen des Layer-Ads erhält der Seitenbetreiber 4 Euro.

CPM - Cost-per-Mille CPM steht für Cost-per-Mille, was frei übersetzt nichts anderes heißt als "Kosten pro Tausend". Das "M" in der Abkürzung steht für die römische Zahl 1.000. CPM ist somit völlig gleichbedeutend mit TKP und wird meist als englischsprachiges Äquivalent verwendet.

CPC - Cost-per-Click CPC ist die Abkürzung für Cost-per-Click und stellt die "Kosten pro Klick" dar. Für Webmaster, die Geld durch Online-Werbung verdienen, wird auch auch oft der gleichbedeutende Begriff Pay-per-Click (PPC) verwendet. Beide Begiffe geben an, wieviel Geld man pro Klick auf ein Werbemittel bekommt. 

Konkretes Beispiel: 0,12 Euro CPC bei Adklick bedeutet: Pro Klick auf einen Banner (verschiedene Größen wählbar) erhält man 12 Cent gutgeschrieben.

CPL - Cost-per-Lead

CPL steht für Cost-per-Lead und bedeutet für Publisher die Höhe der Vergütung pro Lead. Als "Lead" wird eine qualifizierte Neukunden-Anfrage bezeichnet. Eine solche Anfrage ist in der Regel immer mit dem Ausfüllen eines Formulars auf einer Webseite verbunden. Beispiele für Formulare können die Bestellung eines Newsletters, die Teilnahme an Gewinnspielen oder die Anforderung von Informationen oder Angeboten sein. Dabei muss es aber nicht zu einem tatsächlichen Verkauf kommen! In der Regel ist bei CPL-Kampagnen ein Double-Opt-In (DOI) Voraussetzung für die Zahlung der Provision. Sehr häufig wird diese Vergütungsform bei Versicherungs- und Kreditpartnerprogrammen verwendet.

Konkretes Beispiel: Auxmoney zahlt 25 Euro CPL. Bedeutet: Sobald eine Person einen unverbindlichen Kreditantrag ausfüllt, erhält man als Webmaster dafür 25 Euro.


CPO - Cost-per-Order CPO steht für Cost-per-Order und findet häufige Verwendung im Affiliate-Marketing. Der Begriff bezeichnet die Einnahmen pro "Order", also pro Bestellung. Gleichbedeutend ist der Begriff CPS, was Cost-per-Sale bedeutet. Häufig ist der CPO/CPS eine prozentuale Provision von der vermittelten Warenkorbsumme. Für Affiliates hat sich auch der Begriff PPS hierfür etabliert (Pay-per-Sale).

Konkretes Beispiel: Über das Affiliate-Netzwerk TradeTracker erhält man bei brille-kaufen.de 10% CPO. Bedeutet: Wirbt man einen Kunden für brillen.de der dann für 100 Euro Waren kauft, so erhält man 10 Euro als Provision.

PPS - Pay-per-Sale PPS kann sowohl für Pay-per-Sale, als auch für Pay-per-Signup stehen. Bei diesem Begriff ist also Vorsicht geboten, da er sehr oft unterschiedlich verwendet wird!

Wenn der Begriff als Pay-per-Sale verstanden wird, so ist er mit dem soeben erklärten Begriff CPO gleichzusetzen.

Als Pay-per-Signup wird der Begriff häufig in der Adult-Vermarktung genutzt. Hier bezeichnet der Begriff die einmalige Zahlung eines (meist sehr hohen) Betrags, sobald der vom Webmaster geworbene Kunde einen Signup macht, sich also für ein kostenpflichtiges Angebot entschiedet.

Konkretes Beispiel: Beim Adult-Vermarter Cashdorado erhält man für den Signup eines Kunden beim Erotik-Portal Fundorado 44 €.

CPA - Cost-per-Action CPA steht für Cost-per-Action (seltener auch "Cost-per-Acquisition") und bezeichnet Einnahmen, die nach einem Werbemittelkontakt durch weiterführende Aktionen entstehen. Eine solche "Aktion" kann zum Beispiel die Eintragung zu einem Newsletter oder die Teilnahme an einem kostenlosen Gewinnspiel sein. In diesem Fall wäre CPA also mit CPL gleichzusetzen. Eine "Aktion" kann aber auch der Verkauf einer Ware oder Dienstleistung sein, was dann wiederum mit CPO gleichzusetzen wäre. Zusammengefasst: CPA kann je nach Art der Aktion gleichbedeutend mit CPL oder CPO sein.

CPV - Cost-per-View CPV ist die Kurzform für Cost-per-View (seltener auch "Cost-per-Visitor") und bezeichnet den Preis, den ein Webmaster für eine Einblendung eines bestimmten Werbemittels erhält. Der Begriff wird jedoch nur selten verwendet, da eine Abrechnung in der Regel pro 1.000 Views (TKP oder CPM) erfolgt. Am häufigsten ist diese Vergütungsform bei Video-Ads zu finden. Auch der Begriff PPV (=Pay-per-View) wird oft für die Bezahlung auf View-Basis verwendet.

Konkretes Beispiel: AdWords-Videoanzeigen bei Google werden per CPV (Cost-per-View) abgerechnet.

eTKP - effektiver Tausend-Kontakt-Preis eTKP ist die Abkürzung für effektiver Tausend-Kontakt-Preis und bezeichnet den Erlös für 1.000 Werbemittelaufrufe. Diese Berechnung wird oft verwendet um Einnahmen über verschiedene Vergütungsformen hinweg zu vergleichen, kann aber auch dazu dienen, die Effektivität verschiedener Werbemittelvarianten zu errechnen ("welcher Banner performt am besten?"). Berechnet wird der eTKP indem man die gesamten Einnahmen durch die Anzahl der Seitenaufrufe (bzw. Werbemittelaufrufe) teilt und dann mit 1.000 multipliziert (siehe Beispiel). Im englischsprachigen Raum wird statt eTKP der gleichbedeutende Begriff eCPM (effective Cost-per-Mille) verwendet. 

Fiktives Beispiel: Ein Webmaster möchte drei verschiedene Vergütungsformen je einen Monat lang testen und dann wirtschaftlich vergleichen:

Monat 1: Der Seitenbetreiber generiert mit der Einblendung von LayerAds insgesamt 66 Euro bei 20.000 Seitenaufrufen

Monat 2: Nun bindet der Seitenbetreiber über ein Affiliate-Netzwerk ein Partnerprogramm ein, wo er pro Sale (CPO) bezahlt wird. Er verdient insgesamt 74 Euro bei 28.000 Seitenaufrufen

Monat 3: Im dritten Monat entscheidet sich der Webmaster für Bannerwerbung auf CPC Basis und erwirtschaftet insgesamt 48 Euro, hat jedoch auch nur 19.000 Seitenaufrufe

Um das effektivste Vergütungsart zu ermitteln, errechnet der Webmaster den eTKP wie folgt:

Monat 1: eTKP = (66 € / 20.000) x 1.000 = 2,20 Euro 
Monat 2: eTKP = (74 € / 28.000) x 1.000 = 2,64 Euro
Monat 3: eTKP = (48 € / 19.000) x 1.000 = 2,53 Euro


eTKP - effektiver Tausend-Kontakt-Preis

Der Begriff EPC steht für Earnings-per-Click. Bei manchen Affiliate-Netzwerken wird dieser Wert bspw. berechnet und dem Publisher angezeigt. Dieser Wert zeigt den durchschnittlichen Verdienst pro 100 Klicks an.

Das heißt also, sieht man einen EPC von 5,50€ folgt daraus, dass der durchschnittliche Publisher 5,50€ verdient wenn er 100 Klicks zum Partnerprogramm vermittelt. Dieser Wert hängt natürlich stark von der Conversion Rate des Publishers ab und sollte deshalb nicht auf die Goldwaage gelegt werden. Als Orientierung, welcher durchschnittliche Verdienst mit dem jeweiligen Partnerprogramm möglich ist, ist der Wert allerdings nie verkehrt.






Kommentar verfassen:


Beliebteste Vermarkter (Top 10):

1. LadenZeile Part... Zur Anbieterwebseite
4.11 ****
2. AdKlick Zur Anbieterwebseite
4.01 ****
3. Cashface Zur Anbieterwebseite
4.00 ****
4. fas.li Zur Anbieterwebseite
4.00 ****
5. idealo Partnerp... Zur Anbieterwebseite
4.00 ****
6. auxmoney Partne... Zur Anbieterwebseite
4.00 ****
7. CashDorado Zur Anbieterwebseite
3.99 ****
8. Campartner Zur Anbieterwebseite
3.99 ****
9. Schaltplatz Zur Anbieterwebseite
3.98 ****
10. Adiro Zur Anbieterwebseite
3.96 ****

Suche:


Webplexmedia

Online-Advertising News per E-Mail im kostenlosen Cash4webmaster-Newsletter - Jetzt eintragen:

Name:
E-Mail:
 

* Der Newsletter-Empfang ist selbstverständlich kostenlos und kann jederzeit abbestellt werden